Elethal

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Wenn man heutzutage von den Elfen spricht, meint man damit in der Regel die Elethal, welche hauptsächlich im Valendris-Wald verbreitet sind. Das Wort "Elethal" bedeutet grob Schaffung neuen Lebens und den Eintritt in einen endlosen Zyklus.

Die Schöpfung

Die Elethal von heute haben keine Religion, glauben aber an einen mythologischen Ursprung ihrer Rasse:


"Lumeni anes’estar asar lumenies ane’yumet en aeone feriona manell krie’es. Asar Itherniti anes’estar in-virash ane’daron krie’es. Itherniti en Elethal – edlar’a asar ithern’a ane’margon in-virash lumeni’ion. Iner yumar’a orian ereth Erethall aril ane’vashare in-virash lendris es reshean en’lumeni‘ion. Tila Suri’el estarean in-virash, nar’ve lumeni, hean ferion grevis krie’es. Nar’ve aeri anes-omir in-virash ane’lumeni elethal’ion lendar, nar’ve elethal’tries. Enor anes’estar in-virash shiona lumeni! Aril ane’plerash in-virash enor ereth, aril volar noar krie’es en ithern. Aril-enor plerash anes’estar in’virash gianar. Erethall anes’unarion in-virash Itherniti aril-enor vol’en eleth en ithern. Nar Armanil, loanara’ion en Itherniti, ane’rines in-virash itherna asra theril enor ela asar anes’ilomenar in-virash ran Elethal. Theril anes’aloran in-virash enor vol’en eleth Tir’eleth, tila’ren elor asar tila’ren ela. Aril anes’omir in-virash ane’mar elean, enor elethal. Elethal’ion nar’ve ane’margon in-virash lumeni’ion, rivel ovel Elethal en vanean’ion?"

"Wissen ist ein Schatz und Schätze wecken die Gier in einer jeden empfindsamen Kreatur. Und die Itherniti waren die gierigsten. Die 10 Erstgeborenen Elfen - anmutig und unsterblich - strebten nach Allwissenheit. Unter dem wachsamen Auge ihres Mentors Erethall bereisten sie die Welt, um eben jene zu erlangen. 1000 Sommer vergingen, doch statt Allwissenheit, erlangten sie nur das Gefühl der Verzweiflung. Zu keinem Zeitpunkt konnte eine Gruppe, geschweige denn ein Einzelner alles wissen. Wie schmerzvoll diese Erkenntnis doch war. So flehten sie ihren Mentor an, sie von diesem Stigma der Unwissenheit zu befreien. Ihre Bitte wurde erhört. Erethall entriss den Itherniti ihre Essenz der Unsterblichkeit. Einzig Armanil, die schönste unter den Itherniti, blieb unsterblich und so nahm er sie zur Frau und herrschte mit ihr von da an über die Elfenrasse. Aus der Essenz formte er die Tir'eleth, 250 Elfenmänner und 250 Elfenfrauen. Sie vermochten es, Kinder zu zeugen, welche von da an Elethal genannt wurden. Eine Gruppe konnte keine Allwissenheit erlangen, aber vielleicht ein ganzes Volk von Erleuchteten?"

Auszug aus den heiligen Schriften von Mara en'Vol, Kapitel 1, Prolog der Schöpfung, 1. Absatz

Physiologie

Die Elfen oder auch Elethal ähneln in ihrem Aussehen in etwa dem der Menschenvölker, jedoch sind sie etwas kleiner und werden nicht größer als 1,65m. Dennoch sind sie trotz ihrer vergleichsweise geringen Größe im Vergleich zu den Menschen relativ robust und kräftig. Auch Halbelfen unterscheiden sich kaum in diesem Aussehen. Am auffälligsten ist ihre markante hellbraune Hautfarbe, die von Region zu Region leicht variiert und ihre eng am Kopf liegenden leicht spitzen Ohren, die in etwa 1 1/2 Mal so groß sind, wie die von Menschen. Die Augen eines Elfs sind leicht mandelförmig. Dabei variiert deren Farbe zwischen einem schwachen Grau bis hin zu einem kräftigen Braun. Elfen erreichen ein erstaunlich hohes Alter von bis zu 250 Jahren. Der genaue Grund dafür liegt im Verborgenen, Elfen-Philosophen erklären es jedoch mit der Schöpfungslehre, wonach jedem Elfen ein Teil der Essenz der Unsterblichkeit innewohnt. Ein Elf wird dennoch niemals Älter als 250 Jahre und stirbt in den letzten Tagen oder Wochen vor seinem 251. Geburtstag. Es ist ein ruhiger, schmerzloser Tod und es wirkt fast so, als würde man friedlich einschlafen. Die Elfen sprechen dabei häufig vom Jume'enar, dem ewigen Schlaf.

Kultur

Die frühe Kultur der Elfen war geprägt vom einfachen Leben von und mit der Natur. Auch der Schöpfungsmythos spielte einst eine erhebliche Rolle in der Elfenkultur. Viel ist jedoch nicht mehr übrig von der einstigen kulturellen Pracht. Überbleibsel dieses alten Lebensstils sind lediglich die beachtliche und meisterhafte Schnitz- und Bognerkunst, welche man in allen größeren Elfenstädten in den Handwerksvierteln wiederfindet und die über ganz Valendris verstreuten Tempelanlagen.

Desweiteren spielt die Musik eine große Rolle in der Kultur der Elfen. So werden noch heute die Heldenballaden längst vergangener Kriege gesungen und beständig neue musikalische Werke geschaffen. Das Gleiche gilt für das geschriebene Wort. Elfen lieben es, sich selbst zu feiern und zu lobpreisen und so existieren tausende von Gedichten und anderes Schreibwerk, welche die Elfenkultur in den Himmel lobt. Diese Einstellung hat den Elfen im Verlauf ihrer Geschichte den Ruf eines sehr arroganten und extrovertierten Volkes eingebracht.

Die heutige Elfengesellschaft ist überwiegend dekadent, egoistisch und extrovertiert. Der gewaltige, fast unüberschaubare Verwaltungsapparat, der alle Lebensbereiche der Elfen kontrolliert, tut sein übriges um Nichtelfen das Gefühl zu geben, hier nicht sonderlich willkommen zu sein. Die Öffnung der Grenzen für Nichtelfen 1495 EZ hat an dieser Situation nur bedingt etwas geändert. Dennoch genießen Fremde in der heutigen Zeit überwiegend die gleiche Rechte und Pflichten wie Elfen - vor allem die großen Handelszentren der Elethal sind sehr gastfreundlich - im Vergleich zu unbedeutenderen Provinzstädten.

Kleidung

Die Elfen des Valendris-Walds lieben den Luxus und die bildenden Künste, dies spiegelt sich jedoch nicht in ihrer Kleidung wieder. Diese ist traditionell sehr schlicht und funktional gehalten und es fällt sogar recht schwer, einen bürgerlichen Elfen in Alltagskleidung von einem adeligen zu unterscheiden. Meist besteht die Kleidung aus Wolle oder Leinen und wird braun oder dunkelgrün gefärbt, wobei es natürlich noch viele andere Farbvariationen gibt. Sowohl männliche als auch weibliche Elfen tragen dabei in der Regel Hemden und Hosen - Röcke werden von den Elethal innerhalb Valendris nicht getragen. Nur bei besonderen Festen und Feiertagen, wie zum Beispiel dem Krönungstag des Hochkönigs oder diplomatischen Empfängen, werden aufwendigere Kleidungstücke getragen.

Architektur

Ein weiteres Merkmal der Elfenkultur sind die epischen Prachtbauten in jeder größeren Elfenstadt. Es sind Monumente, die bis in den Himmel zu ragen scheinen und deren Funktionalität dabei eher zweitrangig ist. Es wird vermutet, dass der Ursprung dieses - objektiv betrachteten - Bauwahns in einem Wettstreit zwischen zwei rivalisierenden elfischen Stadtstaaten liegt, die vor Jahrhunderten um die Vorherrschaft um einen der ergiebigsten Steinbrüche im Valendris-Wald gekämpft haben. Da gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Elfen in deren Gesellschaft geächtet sind, entschloss man sich zu einem, aus heutiger Sicht, lächerlichem Schritt: Beide Parteien holten so viel Material aus dem Steinbruch, wie sie konnten, damit der andere so wenig wie möglich davon hat. Den Stein verbaute man dann anschließend als Zeichen des Sieges in seiner eigenen Stadt um den Feind zu demütigen. Da der Platz begrenzt war, baute man schlicht und ergreifend in die Höhe. Niemand weiß, wer den Streit am Ende gewonnen hat. Diese Prozedur hat man jedoch bis heute beibehalten und so zeigt man am besten, was man hat, in dem man ein gigantisches Bauwerk errichten lässt.

Militarismus

Die Helden der letzten großen Kriege sind fast jedem Elfen ein Vorbild und Soldaten gehören zu den angesehensten nicht-adeligen Personen der Gesellschaft. Krieg und Helden-Epen haben die Elfen dabei so sehr geprägt, dass es jeder Elf als seine Pflicht ansieht, mindestens einmal in seinem Leben für das Militär gedient zu haben.

Tod

Die Elfen haben ein ganz besonderes Verhältnis zum Tode. Da jeder Elf die Essenz der Unsterblichkeit der Itherniti in sich trägt, glauben die Elfen, dass diese nach dem Dahinscheiden wieder zu den Ahnen zurückkehrt, um wiederum neuen Elfen das Leben zu schenken. Aus diesem Grund ist man stehts bemüht, die Toten an dem Ort ihrer Geburt zu bestatten. Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist dieser Ritus aber mehr zu einem Akt der Tradition geworden und geschieht nicht mehr aus dem tiefen Glauben an die Schöpfungsgeschichte heraus.

Sprache

Die Sprache der Elfen ist Hir'aneth, was übersetzt so viel wie Flüstern im Wind bedeutet. Es ist die Alltagssprache in den meisten Elfen-Siedlungen. Auf Grund der immer stärker wachsenden Vernetzungen mit den menschlichen Handelszentren, gewinnen jedoch die Sprachen der Menschen und Dvergr immer mehr an Bedeutung, vor allem in den Großstädten wie Bar'aneth oder Ignis'aneth. Nicht-Elfen haben häufig Probleme mit der Aussprache, vor allem der von Ortsnamen. So ist es inzwischen Gang und Gebe geworden, das Suffix aneth, was einen Großteil der Substantive in der Elfensprache begleitet, bei den meisten Bezeichnungen einfach zu verschlucken. So wird die Stadt Amar'aneth zum Beispiel offiziell in den itaranischen Handelsregistern nur als Amar aufgeführt.

Trotz ihrer egozentrischen Lebenseinstellung sind viele Elfen bereit, andere Sprachen freiwillig zu erlernen, da es ihnen Vorteile in der Diplomatie und Handel gewährt.

Verhältnis zu anderen Völkern

Auf Grund der ständigen mittel- und unmittelbaren Bedrohungen ihrer Grenzen setzen die Elfen eher auf eine vorsichtige, auf Handel ausgelegte Diplomatie. Wegen des elfischen Militarismus und dem uneingeschränkten Misstrauen der Elfen gegenüber ihren Nachbarn sind andere diplomatische Ergebnisse auch nicht wirklich wahrscheinlich.

Sera

Der Hass auf die Sera wird den Kindern schon früh vermittelt. Sie werden als barbarisches, plünderndes Volk ohne gesellschaftliche Regeln dargestellt und so ist es auch wenig verwunderlich, dass es fast ausschließlich blutige Zusammentreffen zwischen Sera und Elfen gibt. Man ist an keiner friedlichen diplomatischen Lösung mit den Sera interessiert. Wenn sie könnten, würden die Elfen die Sera eher auslöschen als Frieden mit ihnen zu schließen. Sollte ein Sera seinen Fuß auf das Elfengebiet setzen und entdeckt werden, so droht ihm im besten Fall die Einkerkerung, in der Regel aber die sofortige Hinrichtung.

Dieser tiefen Antipathie liegt ein historischer Streit zugrunde. Denn trotz der offiziellen Quellen gab es nie Einigkeit über die Herkunft des Elfenvolkes. Neben der Schöpfungsmythologie rund um die Itherniti gab es auch Anhänger eines anderen Glaubens. Dem Kult der Sera-Phim, welcher das gleichnamige göttliche Wesen anbetete. Als die Opcaner mit ihrem verheerenden Feldzug in die nördlichen Gebiete der acheeischen Ebene einfielen, gewann der Sera-Phim-Kult an Zulauf, da man glaubte, dieser Gott würde den Elethal den Frieden bringen. Mit zunehmender Verschlechterung des Kriegsverlaufs wurden auch die Mittel drastischer, mit denen Versucht wurde, neue Anhänger zu sammeln, unter anderem mit Entführungen und Gewalt. Die Elethal-Obrigkeiten reagierten darauf hin mit massenhaften Verhaftungen und öffentlichen Hinrichtungen, was die Fanatiker veranlasste, sich eine neue Heimat in der Wüste zu suchen, die sie über Umwege erreichten.

Gemeinsame Geschichte

Es sei anzumerken, dass dieser historischer Hintergrund nur einer Hand voll Elethal bekannt ist. Sämtliche Schriften bezüglich der gemeinsamen Geschichte mit den Sera werden vom Informationsministerium unter Verschluss gehalten oder zensiert. Sera-Literatur zu diesem Thema wird grundsätzlich als ausländische Propaganda mit dem Ziel der Staatszersetzung gebrandmarkt und eingezogen oder vernichtet, bevor sie die Grenze überquert. Beschlagnahmte Werke werden in die Hauptstadt gebracht und in einer riesigen unterirdischen Bibliothek unterhalb des Palastes aufbewahrt.

Dvergr des Ranirak-Gebirges

Die Dvergr scheinen eine tief verwurzelte Abneigung gegen die Elfen zu haben. Darum sind Elfen behmüht, diese Abneigung zurückzugeben in Form von diskriminierenden Gesetzen. Der deshalb sehr brüchige Frieden wird lediglich durch die Handelsbeziehungen aufrecht erhalten. Denn beide Seiten sind voneinander abhängig. Die Dvergr brauchen das Holz aus Valendris, die Elfen die Edelmetalle des Ranirak-Gebirges. Die Beziehungen beider Völker werden zusätzlich durch die Ausbeutung der Steinbrüche im Gebirge durch die Elfen belastet, die dort ungefragt tausende Tonnen Stein für ihre Hauptstadt Aerabos abbauen, im Gegenzug betreiben die Dvergr im großen Stil die illegale Abholzung von Bäumen auf elfischen Boden.

Acheer

Die Acheer im Süden sind einer der großen Handelspartner des Elfenreiches. Darüber hinaus bestehen aber keine diplomatischen Beziehungen mit dem großen Nachbarn im Süden und mit einigen Provinzen, vor allem mit Transnurad, kommt es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen an der Grenze, wobei es meistens um das begehrte Holz des Valendris-Waldes geht. Die an den Südgrenzen von Valendris aufgestellten elfischen Armeen sorgen dabei nicht gerade für eine Entspannung der Lage.

Itaraner

Die Itaraner sind wohl das einzige Volk in Tekaria, bei dem man von guten diplomatischen Beziehungen mit den Elethal sprechen kann. Dabei steht vor allem der Handel im Mittelpunkt. Darüber hinaus sind itaranische Städte wie zum Beispiel Veruna beliebte Orte, um sich eine Existenz außerhalb des Elfenreiches aufzubauen. Nüchtern betrachtet ist lediglich die Große Entfernung beider Völker zu einander der Grund dafür, dass es nie militärische Auseinandersetzungen gegeben hat.

Verbreitung

Der größte Teil der Elfen lebt im Valendris-Wald. Es findet dabei erstaunlich wenig Migration statt, da die meisten Elfen sehr verbunden mit ihrer Heimat sind und nur schlecht mit Veränderungen zu recht kommen und kommen wollen. Einige hart gesottene haben sich aber dennoch zum Beispiel unter den Itaranern als Händler oder als Söldner in Liotar eine neue Existenz aufgebaut.

Glauben und Religion

Die "Religion" der Elfen ist der Pragmatismus. Die früher weit verbreitete Schöpfungslehre tritt immer weiter in den Hintergrund. Abstrakte Gottheiten passen einfach nicht mehr zu dem bequemen Lebensstil der heutigen Elfen. Lediglich der Ahnenkult hat die Zeit überdauert. Elfen, die in der Vergangenheit großes Vollbracht haben, werden über kurz oder lang zu sogenannten Heiligen oder Schutzpatronen. So ist heutzutage fast jeder der 10 Itherniti ein Schutzpatron, von dem man sich Segen erbittet, zum Beispiel für die Jagd, eine reiche Ernte oder Glück für die Zukunft.

Politik und Gesellschaft

Regierung

In der Elfengesellschaft geht die Macht von den Adelshäusern aus. Diese sind mächtige, reiche und einflussreiche Familien mit einem Jahrhunderte zurückreichenden edlen Stammbaum, denen kleinere, unbedeutendere Häuser unterstellt sind. Jedes dieser Häuser, abhängig von seinem Einfluss, kontrolliert bestimmte Teile des Valendris-Walds. Die 10 mächtigsten Adelshäuser, vom amtierenden Herrscher festgelegt, stellen dabei die Aneth'ser, die Stimmen des Windes, die von einer großen Versammlung aller Adliger, dem Kur'aneth, auf Lebenszeit gewählt werden. Unter diesen 10 wird mit einer einfachen Mehrheit ein Vorsitzender gewählt, der dann das gesamte Elfenreich als Großkönig bzw. Kura'ser repräsentiert. Der Kura'ser verfügt über nahezu uneingeschränkte Macht, die er aber zum Wohle seines Volkes einzusetzen hat. So ist er nicht nur der oberste politische Vertreter der Elfen, sondern auch Oberhaupt des Militärs. Im Laufe der letzten Jahrhunderte kam es dabei aber nie zu einem Missbrauch dieser Position. Denn die Elfen mögen zwar egozentrisch sein, aber würden niemals ihr eigenes Volk sabotieren bzw. gefährden.

Als Staatssymbol verwenden die Elfen die Fuscal'aneth.

Gesetze

Alle Gesetze werden vom Kura'ser und seinen 9 Aneth'ser beschlossen und verabschiedet. Die Umsetzung folgt dann nach eigenem Ermessen in den einzelnen Provinzen. Dabei bestehen kaum sichtbare Unterschiede zwischen der Gesetzgebung bei anderen Völkern, was ähnliche Strafen für ähnliche Verbrechen bedeutet. Vor Gericht gilt im gesamten Elfenreich das Gleichheitsprinzip: kein Beschuldigter wird auf Grund seiner Rasse und Herkunft vorverurteilt. Ausnahmen bilden dabei die Sera, die in der Regel kurz nach ihrer Ergreifung hingerichtet werden. Auch ein vermeintlich krimineller Dvergr kann es mitunter schwer haben, da einige elfische Verwaltungsgebiete Dvergr nicht als Personen ansehen. Das Elfische Ministerium für Trans-Spezies-Beziehungen (ElMiT) rät deshalb vor allem Dvergr in allen Gebieten außer Bar'aneth, Aerabos und Amar'aneth besonder stark auf die Gesetzeslage zu achten.

Militär

Dank des anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwungs können sich die Elethal die größte und best ausgestattetste Armee des Kontinents leisten. Diese verfügt augenscheinlich nicht über die Schlagkraft der Shen oder einer vereinigten Armee der Acheer, macht diesen Mangel aber durch ihre schiere Größe, hohe Flexibilität und Erfahrung fast wieder wett. Alle Elfen-Soldaten erhalten eine umfassende Kampfausbildung, an dessen Ende sie, gemessen an ihren Fähigkeiten, in einen der 3 Bereiche der Armee eingesetzt werden, der Schild-, Schwert- und Dolch-Legion. Dank ihrer hoher Lebenserwartung dienen in den einzelnen Armeebereichen Veteranen, die Jahrzehnte, wenn nicht sogar Jahrhunderte der Kampferfahrung besitzen und einen unermesslichen Beitrag für die Effektivität der Armee beisteuern. Man sollte daher niemals einen Elethal nach seinem Äußeren beurteilen, wenn er dir auf dem Schlachtfeld gegenübersteht. Er könnte schon hunderte von Menschen oder Sera getötet haben, ohne, dass man es ihm ansieht.

Magie (Entwurf)

Nur ein kleiner Teil der Elethal verfügt über magische Talente. Diese werden Noar'in (sprich Noa riin) genannt.

Frühe Elethal-Magie basierte sehr auf den Energieflüssen der Natur. Diese wurden gesammelt und in aufwendigen und komplizierten Ritualen nutzbar gemacht. Die Effektivität hielt sich jedoch in Grenzen. Eine über lange Zeit leuchtende Fackel oder ein gehärteter Holzschild, der auch nach 100 Hieben nicht zerbarst waren die Höhepunkte der Magieausbeute. Zu der Zeit blickten die Elethal neidisch auf ihre menschlichen Nachbarn, denen es offenbar sehr leicht viel. Daraufhin beschloss der fünte Kura'ser im Jahr 314 EZ einen beispiellosen Schritt. Es wurde im gesamten Reich der Elethal nach den fähigsten Magiebegabten gesucht und begann mit deren Ausbildung im eigens dafür gegründeten Noar'in-ash-Orden - auch gegen deren Willen. Am Ende jener Ausbildung stand eine Zwangshochzeit mit einem ebenfalls Ausgelernten. Von so einem Paar wurde unter Strafandrohung gefordert, Nachkommen zu zeugen, die dann ebenfalls wieder eine Ausbildung absolvieren mussten. Der Erfolg lies jedoch mehrere Zyklen auf sich warten. Die Erfolgsraten waren lange Zeit gering. Erst in den letzten 300 Jahren kam es zu einem Durchbruch, als es immer mehr Novizen und Adepten gelang, magische Barrieren für mehr als 1 Sekunde aufrecht zu erhalten. In diese Richtung weiter forschend, entwickelte sich eine neue Art der Magie, die es heutigen Noar'in ermöglicht, kleine Gruppen von Elethal mit einem Schutz zu belegen, der sie stärker und widerstandsfähiger macht, als es eine Rüstung je vermögen könnte. (wird fortgesetzt)

Wirtschaft

Hauptexportgut der Elfen ist das Holz des Valendris-Waldes, was vorwiegend an die Dvergr geliefert wird. Es ist dabei zu beachten, dass ausschließlich mit Nicht-Caeli-Bäumen gehandelt wird, da Caeli-Holz nur für die heimische Produktion verwendet werden darf. Da die Elfengebiete arm an natürlichen Metallvorkommen sind, ist das wichtigste Importgut Gold und Roheisen, was sie zu 80% von den Dvergrn beziehen. Häufige Überfälle von Banden aus Liotar, denen nachgesagt wird, im Auftrag bestimmter Sera-Händler zu agieren, behindern jedoch den Handel und treiben damit die Preise für den Im- und Export jährlich aufs Neue in die Höhe. Dennoch steigt das Handelsaufkommen jedes Jahr. Alle Städte des Elfenreiches profitieren dabei von diesem Aufschwung und somit gibt es kaum Armut und Hunger innerhalb der Grenzen. Das beste Beispiel dafür ist das Handelszentrum Amar'aneth, neben Bar'aneth die größte Wirtschaftsmetropole der Elfen.

Caeli

Als Caeli bezeichnet man den konzentrierten aus den Blättern des Caeli-Baumes gewonnenen Wirkstoff, dessen Einsatzgebiet vor allem in der Medizin liegt. Richtig dosiert entfaltet er eine stark blutungshemmende und schmerzlindernde Wirkung. Auf Grund des aufwendigen (geheimen) Herstellungsverfahrens sind die Caeli-Vorräte jedoch stark begrenzt und dementsprechend teuer. Dennoch gehört Caeli zu den begehrtesten medizinischen Wirkstoffen Tekarias.

Besondere Orte

Das gesamte Elfenreich ist übersät mit schier unzähligen alten Ruinen und Tempeln, die von einer bewegten Geschichte erzählen. Darüber hinaus gibt es beeindruckende Städte wie die Hauptstadt Aerabos oder die Festungsstadt Bar'aneth


Weitere bedeutende Orte sind:


Spirituelle Zentren: